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Mode-Lexikon

In der Mode-Welt wimmelt es nur so von Fachbegriffen und Anglizismen. INCURVY Plus Size Fashion erklärt Ihnen hier die wichtigsten Begriffe
aus der Fashion-Welt. Seien Sie informiert und entdecken Sie die neuesten Trends zu Mode, Schuhen und Accessoires.

Viel Freude beim Entdecken und Lernen!

Das Mode-ABC

Klicken Sie auf einen Buchstaben und erhalten Sie eine Aufzählung der Fashion-Begriffe, die mit dem gewählten Buchstaben beginnen:

Fashion-Begriffe mit A

A-Linie

Von Christian Dior 1955 entwickelte Schnittform, die auf Röcke, Mäntel und Kleider angewendet wird.
Kennzeichen ist die Nachformung des Buchstabens A - eine schmale Taille oder Schulterpartie wird nach unten hin weit ausgestellt.

Asymmetrisch

Unregelmäßige, ungleichmäßige Schnittführung am Saum, den einzelnen Lagen oder der Modeform. So kann zum Beispiel beim Kleid
eine Seite länger geschnitten sein als die andere oder eine Jeans schräg verlaufende Nähte aufweisen.

Acryl

Chemische Faser, die aus synthetischen Polymeren hergestellt ist. Sie trocknet sehr schnell, ist wetterbeständig und günstig in der
Herstellung. Acryl ist außerdem elastisch und sehr leicht. Häufig wird Acryl mit Wolle gemischt und für Sport- und Outdoorbekleidung
verwendet.

Arabeske

Bezeichnung für eine Kunstform, die in die Modewelt Einzug genommen hat. Es beschreibt ein Design, das durch einen Mix aus pflanzlichen
und geometrischen Motiven in einer großen Farbenvielfalt entsteht. Die ornamentalen Designs werden als Verzierung häufig auf Tuniken,
Shirts oder Taschen aufgebracht.

Accessoire

Ein französischer Begriff, der in der Mode ein Zubehör oder ergänzendes Teil bezeichnet, das nicht zur Hauptausstattung des Outfits gehört.
Gemeint sind damit unter anderem Taschen, Gürtel, Handschuhe oder Schirme.

Applikation

Eine schmückendes Detail, das aus unterschiedlichen Materialien, Farben und Formen bestehen kann. Die Applikation kann als
Flicken verwendet oder als schmückendes Element auf die Kleidung aufgebügelt oder -genäht werden.

Avantgarde

Modeform, die experimentell und innovativ ist. Avantgarde Designer sprengen die Grenzen des allgemein gültigen Standards und erzeugen
dadurch neue Trends. Träger/-innen der avantgardistischen Mode gelten als extravagant. In Kombination mit alltagstauglichen Klamotten ist
Avantgarde Mode tragbar und sehr modern.

Angora

Feines, leichtes Fell der Angora-Kaninchen mit hervorragenden Wärme speichernden und Feuchtigkeit absorbierenden Eigenschaften.
Daraus werden edle Oberteile und Accessoires wie Schals und Handschuhe hergestellt, die besonders weich und wärmend sind.

Animal Print

Muster auf Kleidung und Accessoires mit großen tierischen Motiven. Damit ist auch ein Kleidungsteil gemeint, das wie ein Tierfell/Tierhaut
aussieht. Angesagte Muster sind zum Beispiel der Leoparden-, Zebra- oder Schlangenlook auf Kleidern, Taschen oder Oberteilen.
Animal Print XXL Oberteile passen gut zu Leggings und Absatzschuhen.

Androgyn

Bezeichnet eine Art der Mode, bei der sowohl feminine als auch maskuline Merkmale zu finden sind. Beispielsweise werden eine weite
Boyfriend Jeans und ein Herrensakko mit einer mädchenhaften Bluse kombiniert. Denkbar ist auch ein übergroßes Herrenhemd in
Kombination mit einer Leggings und hohen Schuhen.

Allover-Print

Ein beliebiges Muster, das über ein ganzes Kleidungsstück oder Accessoire verläuft. Ein Teil mit einem Allover-Print passt gut zu einem
anderen einfarbigen Teil. Mutige und stilsichere Damen tragen ein komplettes Outfit mit Allover-Print inklusive auffälliger Accessoires.

Acid Wash

Produktionsverfahren, bei dem eine Jeans oder eine andere Klamotte durch den Einsatz von chlorhaltigen Chemikalien und Bimssteinen
starke Flecken und Kontraste erhält. Acid Wash Jeans kommen gut mit weißen Shirts zur Geltung.

Alpaka

Ein Alpaka ist ein Kleinkamel aus Südamerika, dessen Haare sehr fein und weich, gleichzeitig auch robust sind. Alpaka Wolle wärmt viel
stärker als Schafswolle, weshalb diese häufig zu Winterjacken, Babydecken, Pullover oder Ponchos verarbeitet wird. Alpaka Strickjacken
passen zur Herbst- und Winter-Freizeitmode.


Fashion-Begriffe mit B

Ballerinas

Flache Damenschuhe, die nach Vorbild von Ballettschuhen kreiert wurden. Alle Varianten haben einen leichten Einstieg ohne Schnürung
oder ähnliches, eine schmale Silhouette und einen tiefen Ausschnitt gemeinsam. Die leichten Slipper verleihen jedem Outfit einen femininen Touch.

Badges

Auffällige Etiketten, die als schmückendes Element eingesetzt werden. Badges können auch kleine Anstecker und Pins sein.
In ihrer Funktion ähneln sie einer Applikation.

Baggy-Hose

Sehr weite Hosen, die erstmals in der Hip-Hop Szene bekannt geworden sind. Sie zeichnen sich durch sehr große Taschen aus und werden
unter der Hüfte getragen. Frauen kombinieren Baggy Pants mit einem coolen Printshirt und Sneakern oder mit einem Top und hohen Absatzschuhen.

Bolero

Kurzes Jäckchen, das meist über der Taille endet. Es zeichnet sich durch lange Ärmel aus und wird offen getragen. Ein Bolero Jäckchen entstammt
der festlichen Abendgarderobe, wird mittlerweile aber auch als Eyecatcher in verschiedenen Outfits eingesetzt.

Bohemian/Boho

Modestil aus den 1970ern. Er wird durch einen Mix aus farbenfrohen Hippieelementen und eleganten Klamotten bestimmt. Ein Boho war im letzten
Jahrhundert ein Intellektueller und Künstler, der für eine individuelle Lebensart stand. Noch heute ist dieser Modestil Ausdruck dafür sowie der Abkehr
modischer Trends und Konventionen.
Dazu passen Accessoires im Retrolook.

Boot Cut

Bezeichnet den Schnitt einer Jeans beziehungsweise einer Hose, bei der die Beine ausgestellt sind. Die Boot Cut Jeans gehört zu den Klassikern
unter den Jeanshosen und ist der ideale Begleiter für den Casual Look.

Boots

Stiefel, die eine geringe Schafthöhe und im Gegensatz zu den Ankle Boots keinen oder einen sehr kleinen Absatz haben. Boots passen sowohl zur
Slim Jeans als auch zum Sommerkleid.

Bandeau

Französisches Wort für „Band“. Es steht für ein schmales Oberteil, das träger- und ärmellos ist. Meist reicht es bis zum Bauchnabel, sodass es
ideal zu einer halboffenen Bluse oder unter einem gestrickten Pullover passt.

Ballonrock

Der Rock ist wie ein Ballon an der Hüfte aufgebauscht und wird nach unten hin wieder schmaler. Er wirkt gut in Kombination mit einem
enganliegenden Oberteil.

Bahnenrock

Dieser Rock ist aus mehreren Stoffbahnen zusammengesetzt, die trapezförmig angeordnet sind. Der Rock ist A-linien- bzw. glockenförmig und sitzt
auf der Hüfte. Durch die schräg geschnittenen Bahnen wird der Hüftbereich optisch schlanker. Ein körperbetontes Oberteil passt dazu.

Balconet-BH

Dieser BH stützt und hebt die Brust. Der Steg zwischen beiden Schalen ist mittelhoch oder hoch. Die Cups bedecken die Brust nur zu Hälfte. Wenn
dieser BH Träger hat, dann sind sie schmal und weit außen angebracht. Meist können sie bei Bedarf abgenommen werden.

Basics

Alle Kleidungsstücke, die aufgrund ihres schlichten und zeitlosen Designs vielseitig kombiniert und dekoriert werden können. Basics bilden in
Kombination mit Accessoires und auffälligen Kleidungsstücken immer wieder neue Looks.

Bikerjacke

Robuste Lederjacke, die einer Motorradjacke ähnelt. Sie liegt eng an, hat ein raues und rebellisches Design und reicht bis zur Taille. Passt sowohl
zum Sommerkleid als auch zur Slim Jeans.

Bleached

Das englische Wort bedeutet „gebleicht“. Diese Behandlung wird häufig bei der Produktion von Used Look Jeanshosen angewendet, um bestimmte
Partien aufzuhellen.

Blouson

Steht für eine windfeste Jacke, die bis zur Taille reicht. Am Saum hat sie jeweils einen Bund, wodurch sie trotz des lockeren und blusenförmigen
Schnittes gut anliegt.

Boyfriend Jeans

Damenjeans mit einem maskulinen Touch, der durch eine weite Passform und einen Hüftsitz zustande kommt. Trotz des männlichen Looks ist
der Schnitt auf die weiblichen Formen angepasst. Die Jeans passt zu High-Heels und einem Top.

Budapester

Elegante Schnürschuhe, die ursprünglich aus der Herrenmode stammen. Sie zeichnen sich durch ein Lochmuster auf der runden Schuhspitze
sowie den Seiten aus. Sie passen zum schicken Freizeitdress mit Poloshirt und Stoffhose.

Borte

Dekorative gewebte Bänder, die auf die Kleidung oder Möbel aufgenäht wird. Eine Borte wird meist als Rand oder Kante zum Verstärken oder
Verschönern verwendet.

Birkin Bag

Bezeichnet eine exklusive, handgemachte Handtasche mit viel Stauraum, die von Hermès produziert wird und nach ihrer Schöpferin Jane Birkin
benannt ist. Die original Birkin Bag gilt als Statussymbol und wird nur in ausgesuchten Läden verkauft.

Batik

Textilfärbemethode, bei der Muster durch mehrfaches Färben oder Bleichen entstehen. Die Muster werden durch Abbinden, -schnüren oder
Verknoten der Kleidung gebildet. Batikteile gehören zur Hippie- und alternativen Mode, passen aber auch gut zum Casual Dress in Kombination
mit einfarbigen Teilen.

Bermudas

Gerade, knielange Hosen, die ihren Ursprung auf den gleichnamigen Inseln haben. Sie passen zum Sommerlook mit Flip Flops und einem Top oder
etwas schicker mit Pumps und einer Bluse.

Fashion-Begriffe mit C

Caban

Taillierter Damenmantel, der bis zur Hüfte oder den Oberschenkeln reicht und ein breites Revers hat. Er wird mit zwei Knopfreihen geschlossen.
Als Übergangsjacke ist ein Caban Mantel für den klassischen Kleidungsstil empfehlenswert.

Camouflage

Grün-/braungeflecktes Muster, das ursprünglich aus dem Militär stammt. Camouflage Kleidungsstücke und Accessoires eignen sich für den Military
Stil und den rebellischen Freizeitlook.

Cord

Bezeichnet Längsrippen auf verschiedenen Materialien wie Baumwolle oder Mischgewebe. Cord ist robust und pflegeleicht, wird daher hauptsächlich
für Hosen, Röcke, Jacken und Taschen verwendet. Für den klassischen, Retro- oder Preppy Look ist Cord perfekt geeignet.

Corsage

Dessous und weibliche Oberbekleidung, die trägerlos ist und den weiblichen Oberkörper definiert. Bauch und Taille werden optisch verschmälert, der
Busen gehoben. Formstabil bleibt die Corsage aufgrund versteckt eingearbeiteter Stäbe und elastischen Einsätzen.

Cashmere

Tierische Faser, die aus der Unterwolle der Kaschmirziege gewonnen wird. Es ist sehr dicht und fein. Aufgrund seines seidigen Glanzes und seiner
Wärme speichernden Eigenschaft wird die Faser für winterliche Accessoires und Pullover verwendet.

Cardigan

Englisch für „Strickjacke“. Sie wird mit einer Knopfreihe geschlossen und hat einen v-förmigen oder runden Ausschnitt.

Caprihose

Schmale ¾ Damenhose mit seitlichen Schlitzen am unteren Beinende. Sie passt zur legeren Frühlings- und Sommermode.

Casual-Look

Freizeitmode, die aus bequemen und lässigen Kleidungsstücken besteht. Beim Casual-Look wird das angezogen, was gefällt, ohne auf modische
Vorschriften achten zu müssen.

Charms

Kleine Schmuckanhänger, die an eine Tasche, das Handy oder das Armband angehängt werden. Bekannt geworden sind sie als Bestandteile des
Bettelarmbands.

Chelsea Boots

Knöchelhohe, flache Damenschuhe ohne Schnürung, die aus der Herrenmode stammen. Sie haben einen Gummizug an der Seite, wodurch das
An- und Ausziehen erleichtert wird. Die Schuhe passen zur Röhrenjeans oder zu hochgekrempelten Hosen, die an den Schuhen abschließen.

Chucks

Unisex Freizeitschuhe mit Kultstatus. Kennzeichen sind eine flache Gummisohle und eine weiße Gummikappe, das Canvasmaterial und die weißen
Schnürsenkel. Original Chucks haben an der Seite das runde Chucks Label. Sie passen sowohl zum Rock als auch zur Jeans.

Chino

Baumwollhose mit einem bequemen Schnitt an der Hüfte und einer lockeren Passform, die sich nach unten hin verjüngt. Meist wird sie in Beige
oder Weiß angeboten, da die Chino eine ideale Sommerhose ist. Dazu passt eine luftige Bluse und Espandrilles.

Clogs

Unisex Schlüpfschuhe aus Skandinavien, die ursprünglich eine Holzsohle haben und an der Ferse offen sind. Clogs werden heutzutage auch in
anderen Materialien angeboten und sind eine gute Alternative zu Sandalen oder Crogs.

Bleached

Das englische Wort bedeutet „gebleicht“. Diese Behandlung wird häufig bei der Produktion von Used Look Jeanshosen angewendet, um bestimmte
Partien aufzuhellen.

Clutch

Englisch für „greifen, umklammern“. Damit ist eine kleine Handtasche ohne Henkel gemeint, die in der Hand oder unter dem Arm gehalten wird.
Sie wird zur Party oder einem Abendevent mit entsprechender Garderobe getragen.

Cache-Coeur

Französisch für „verstecktes Herz“. Das Wort bezeichnet eine leichte Strickjacke, die über die Brust gewickelt und am Rücken oder an der Seite
verknotet wird. Die Jacke ist sehr kurz und reicht bis oberhalb der Taille. Zusammen mit einem passenden Top entsteht eine sehr weibliche Silhouette.

Chiffon

Sehr feiner, leichter und transparenter Stoff, der aus chemischen Fasern oder Seide produziert wird. Chiffon wird für Abendkleider, Tücher oder
Blusen verwendet.

Cocktailkleid

Das körperbetonte Kleid wurde in den 1920ern von Chanel erfunden. Es reicht bis kurz über die Knie, hat kurze oder keine Ärmel und einen leichten
Ausschnitt. Das Cocktailkleid ist für das Abendevent sowie einen eleganten Freizeitlook geeignet.

Color Blocking

Modestil, der von Yves Saint Laurent erstmals entworfen wurde. Er zeichnet sich durch eine Anordnung starker Farbblöcke aus, die sich auf einem
Kleidungsstück oder dem ganzen Outfit befinden.

Cut-Outs

Extra angefertigte Löcher und Schlitze im Kleidungsstück. Häufig werden sie auf dem Rücken, den Armen oder auf den Schultern angebracht.

College-Stil

Sportlich-eleganter und konservativer Freizeitlook, der an den amerikanischen Universitäten geprägt wurde. Dazu gehören Collegejacken, Pullover
mit V-Ausschnitt, Faltenröcke, Karomuster und Kniestrümpfe. Collegejacken passen gut zur Jeans mit Sneakern.

Charleston-Kleider

Gerade geschnittenes knielanges Kleid mit schmalen Trägern aus den 1920ern. Ideal mit Pumps und langer Kette. Ein leicht gebundener Gürtel
auf der unteren Taille betont die weibliche Silhouette.

Fashion-Begriffe mit D

Denim

Festes Baumwollmaterial, das für Jeans und Jeanskleidung verwendet wird. Jeans bilden die perfekte Grundlage für jedes Freizeitoutfit.

Dufflecoat

Halblanger Mantel mit Kapuze und aufgesetzten Taschen aus festem Wollgewebe. Geschlossen wird der Mantel mit Knebeln aus Horn.
Der Dufflecoat hat eine sehr gute Wärme Speicherfähigkeit und gehörte deshalb ab den 1930ern zur Grundausstattung von Matrosen.

Dandystil

Der Dandystil ist durch die Mischung exklusiver und extravaganter Kleidungsstücke geprägt. Der Herr trägt beispielsweise einen 3-teiligen
Nadelstreifenanzug mit Hut und Gehrock. Die Frau trägt zur Anzughose eine Bluse und Hosenträger.

Deauville-Stil

Bezeichnet einen eleganten Marinelook, der sich in den 1940ern im französischen Badeort Deauville erfolgreich durchsetzte.
Charakteristisch sind blau-weiße Streifen, Schleifen und große Knöpfe. Ein marines Oberteil passt gut zur weißen Shorts und leichten Sandalen.

Diana-Dekolleté

Asymmetrischer Ausschnitt, der von Elsa Schiaparelli entwickelt wurde. Hierbei bleibt eine Schulter offen. Häufig wird das Dianadekolleté
auf Kleidern und Shirts eingesetzt.

Den/DTex

Den ist die Abkürzung für Denier, DTex ist die Abkürzung für Decitex. Beide Einheiten geben an, wie viel ein Faden einer definierten Länge
eines Garns wiegt. Den bezieht sich auf 9.000 Meter, DTex auf 10.000 Meter Garn.

Drapierung

Bezeichnet in der Mode geraffte Falten auf Kleidern, Blusen oder Shirts. Kleider mit Drapierung auf der Vorderseite umspielen die weibliche
Form und verstecken zugleich Pölsterchen.

Doubleface

Englisch für „zwei Gesichter“. Es beschreibt ein Doppelgewebe, das aus natürlichen oder chemischen Fasern produziert wird. Es ist sowohl
auf der Vorder- als auch auf der Rückseite farbig. Doubleface wird häufig für Schals, Tücher und Jacken oder Oberteile verwendet.

Fashion-Begriffe mit E

Empire-Stil

Modestil, der von der napoleonischen Zeit Frankreichs inspiriert ist. Besondere Merkmale sind ein körperbetonter Brustbereich sowie eine
hohe Taille. Der Empire-Stil wird auf Kleidern und Blusen angewendet und passt sowohl zur festlichen als auch zur privaten Mode.

Etuikleid

Knielanges, ärmelloses Kleid, das schmal und figurbetont geschnitten ist. Die berühmten Modeikonen Audrey Hepburn und Jackie Kennedy
trugen zum Erfolg des Etuikleids bei. Passt gut zu Pumps oder High Heels.

Espadrilles

Sommerliche Slipper mit einer textilen Oberfläche und einer aus Bast geflochtenen Sohle. Sie passen gut zu Shorts oder Kleidern und Röcken.

Ethno-Stil

Modestil, der an ferne Länder und fremde Völker erinnert. Charakteristische Kennzeichen sind landestypische Muster, Schnitte und Farben.
Ethno Kleidungsstücke können gut mit einfarbigen Basics kombiniert werden.

Ecru

Ungebleichte Rohseide, die robust ist und nicht glänzt. Ecru kann auch die natürliche Farbe der Rohseide bezeichnen, die weißlich ist.

Egg Skirt

Englische Bezeichnung für einen Tulpenrock. Der knielange und hoch geschnittene Rock verläuft an der Hüfte weit und wird zum Saum hin
wieder schmal. Der Egg Skirt harmoniert mit Blusen und körperbetonten Oberteilen.

Egg Shape

Bezeichnung für eine weibliche Schnittform, die eiförmig ist und deshalb auch ein Synonym für eine O-Linie ist. Sie wird an Mänteln, Röcken
und Kleidern angewendet. Egg Shape Kleidung lässt sich gut mit körperbetonten Kleidungsstücken kombinieren.

Epauletten

Dekoratives Schulterstück, das ursprünglich zu einer Uniform gehörte. Heute zieren sie Blusen und Jacken.

Fashion-Begriffe mit F

Floralmuster

Blumenmuster, das auf alle Arten von Kleidung aufgebracht werden kann. Ein Floralmuster kann verspielt, romantisch und mädchenhaft
wirken. Kleider mit Floralmuster können gut mit Lederjacke und Boots kombiniert werden.

Fade-Out

Verwaschenes Design, das meist bei Hosen eingesetzt wird.

Five-Pocket-Jeans

Klassischer Jeanslook, der aus zwei Eingrifftaschen und einer Münztasche vorne sowie den beiden aufgesetzten Gesäßtaschen hinten
entsteht.

Fledermausärmel

Lange Ärmelform. Fledermausärmel sind weit geschnitten, am Handgelenk jedoch wieder anliegend. Bei der anderen Alternative haben
diese Ärmel einen weiten Armansatz und verlaufen sehr weit nach unten. Fledermausärmel werden an Tuniken, Kleidern und Blusen
eingesetzt. Diese Oberteile passen gut zum Hippie- und dem Retrolook.

Diana-Dekolleté

Asymmetrischer Ausschnitt, der von Elsa Schiaparelli entwickelt wurde. Hierbei bleibt eine Schulter offen. Häufig wird das Dianadekolleté
auf Kleidern und Shirts eingesetzt.

Faux-Uni

Stoffe, deren Struktur so klein und fein ist, dass der Faux-Uni Stoff auf den ersten Blick einfarbig aussieht. Diese Stoffe werden unter
anderem bei Outdoor- und Winterjacken sowie Krawatten oder Taschen verwendet.

Fake Fur

Englisch für „falsches Fell“. Es bezeichnet einen Kunstpelz und wird dekorativ an Kapuzen oder Jackensäumen eingesetzt.

Fair Trade

Englisch für „Fairer Handel“. Fair Trade Produkte werden aus Entwicklungs- und Schwellenländern bezogen. Deren Preis liegt höher,
damit die Arbeiter vor Ort finanziell entsprechend entlohnt werden können. Außerdem wird bei Fair Trade auf eine ökologische und ethisch
korrekte Arbeitsweise geachtet.

Flats

Bezeichnen alle Arten von flachen Schuhen. Dazu gehören beispielsweise Slipper, Sandalen oder Ballerinas.

Flapperkleid

Halblanges Kleid aus den 1920er Jahren. Das Flapperkleid ist gerade geschnitten, reicht bis über die Knie und ist ärmellos. Es hat einen
bequemen Komfort, da es locker geschnitten ist und ein Gürtel auf der Hüfte aufliegt. Das ursprüngliche Tanzkleid flattert bei Bewegung.

Folklore-Look

Yves Saint Laurent führte den Folklore-Look erstmals ein. Bei diesem Look werden traditionelle Elemente aus allen Ländern aufgegriffen
und mit modernen Trends gemixt. Meist erinnert der Folklore Look an den Ethno-Stil.

Flanell

Weicher Webstoff, der künstlich verfilzt wird. Flanell besteht aus Baumwolle, Wolle oder Viskose. Flanell wird traditionell für das
Baumfällerhemd verwendet sowie für andere Oberbekleidungen und Nachtwäsche. Es wärmt gut und gleicht das Körperklima aus.

Fischgrat-Muster

Das Muster ähnelt einer Fischgräte und entsteht durch das Weben mit unterschiedlichen Garnen. Das Fischgratmuster wird unter anderem
bei schweren Stoffen für Mäntel und Sakkos eingesetzt. Aber auch Kostüme und Anzüge werden in diesem Muster hergestellt.

Foulard

Tuch, das aus reiner Seide hergestellt ist. Das quadratische Accessoire kann als Kopf- oder Halstuch getragen werden. Ein Foulard ist ein
elegantes Tuch, das ideal zur Bluse passt.

Fashion-Begriffe mit G

Gipsy-Look

Ähnelt dem Ethno-Look. Beim Gipsy-Look werden traditionelle Elemente der Sinti- und Romavölker adaptiert, wie zum Beispiel lange
Röcke, weite, bunt verzierte Blusen und Kopftücher. Die Muster sind farbenfroh, meist floral und werden durch Fransen, Münzen und
Pailletten ergänzt.

Gladiatoren-Sandalen

Die auch als Römersandalen bekannten Damensandalen sind von den Gladiatoren Sandalen inspiriert. Typisch sind die Lederriemen,
die mindestens bis zum Knöchel und maximal bis zur Wade reichen. Sie passen gut zu Röcken und Ethno-Oberteilen.

Gilet

Bezeichnet eine Weste, insbesondere die Weste eines 3-teiligen Anzugs oder die Filzweste in der Trachtenmode.

Gaze

Andere Bezeichnung für Chiffon.

Glencheck-Muster

In Schottland entwickeltes Karomuster, das entsteht, wenn ein Überkaro als Kontrast auf ein feines Karomuster gewebt wird.
Glencheck-Muster werden für Kleider, Röcke, Jacken und Anzügen verwendet. Diese Kleidung eignet sich für einen eleganten und
konservativen Stil.

Glockenrock

Andere Bezeichnung für Bahnenrock.

Girlie-Look

Mädchenhafter Look mit süßen Elementen. Zum Girlie-Look passen Shirts mit XL Cartoon Prints, kurze Röcke und Sneaker. Auch
Kopftücher und Spangen mit Schleifen können typische Elemente sein. Die Klamotten sind hauptsächlich hell und bunt, aus
Pastelltönen und Rosa-/Rotfarben.

Gaucho-Look

Gewebe aus natürlicher oder künstlicher Seide. Georgette ähnelt dem Chiffon, ist allerdings schwerer und nicht transparent. Es hat
außerdem eine krause Oberfläche.

Gobelin

Bezeichnet eine ursprünglich französische Stick- und Webkunst mit komplexer Handarbeit. Gobelin Stoffe sind dichte und schwere
Stoffe mit aufwändig gestalteten Mustern, die wie gestickt oder gewebt aussehen. Sie werden für Kissen, Handtaschen, Röcke und
Jacken verwendet.

Godet

Bezeichnet einen Rock, der bis unter die Knie reicht oder bodenlang ist. An der Hüfte ist er körperbetont geschnitten und wird nach
unten hin weiter. Keilförmig eingesetzte Teile im unteren Bereich sorgen dafür, dass er dort Falten wirft und bei Bewegung schwingt.

Fashion-Begriffe mit H

Holderneck

Wird auch Neckholder genannt und bezeichnet ein Oberteil, BH oder Bikini, dessen Träger im Nacken zusammenlaufen. Der obere
Rücken sowie die Schultern dieser Oberteile sind offen.

Haremshose

Die auch als Pump- und Pluderhose bekannte Damenhose besteht aus einem leichten Baumwollstoff, hat einen tiefen Schritt und ist
locker geschnitten. Am Saum wird die Haremshose mit einem Bündchen gehalten. Zur Haremshose passen Sandalen und ein
körperbetontes Top.

Haute Couture

Französisch für „Gehobene Schneiderei“. Seit dem 19. Jahrhundert bezeichnet die Haute Couture exklusive handgearbeitete Unikate,
die im Gegesatz zu Prêt-à-Porter stehen. In Paris stellen zweimal jährlich die großen Modehäuser ihre Haute Couture vor, die
maßgeblich die nachfolgenden Trends beeinflusst.

Hahnentritt-Muster

Zweifarbiges Karomuster, das sehr klein gestaltet ist. Kleidung mit Hahnentritt-Muster erscheint elegant und traditionell. Eine Jacke mit
schwarz-weißem Hahnentrittmuster passt gut zum Damenanzug und schicken Pumps.

H-Linie

Christian Dior prägte den Begriff, der für eine weibliche Modeform steht. Die H-Linie hat eine gerade Silhouette, deren Hüfte und Taille
fast auf einer Linie liegen. Durch die Verwendung eines Gürtels und Kontraste zwischen Ober-und Unterteil wird die Silhouette weiblicher.
Ein Outfit kann ebenfalls H-linienförmig sein.
Charakteristisch dafür sind schlichte, gerade Teile, die von Kopf bis Fuß eine gerade Linie formen.

High-Waist

Bezeichnung für einen hoch sitzenden Bund bei Hosen oder Röcken. Die auf der Taille beginnenden Hosen werden zum Beispiel mit Shirts,
die in der Hose stecken und einem Longcardigan kombiniert.

Hot Pants

Sehr kurze Hosen, die knapp unter dem Po enden. Dazu passen ein modisches Top und Flip-Flops.

Hipster

Der auch Panty oder Shorty genannte Damenslip ist breit geschnitten und bedeckt die Hüfte.

Hoodie

Gemeint ist damit ein Sweatshirt oder –jacke mit Kapuze. Ein Hoodie wird ideal mit Jeans und Sneakern kombiniert und ist ideal für den
Zwiebellook geeignet.

Haifischkragen

Klassischer Kragen eines Hemdes, der kurz geschnitten und weit gespreizt ist. Idealerweise werden normal breite Krawatten dazu getragen.

Harris Tweed

Schottischer Tweed, der aus 100 Prozent reiner Schurwolle besteht. Der hochwertige und im Original noch handproduzierte Stoff ist sehr
robust und wird daher für Jacken, Taschen und Anzüge verwendet.

Hemdblusenkleid

Langes Oberteil, das wie ein Männerhemd geschnitten ist und mit einem Gürtel tailliert wird. Dazu passen Leggings und Ballerinas.

Hippie-Look

Modestil, der aus der Hippie-Bewegung entstanden ist. Der Hippie-Look zeichnet sich durch verträumte und verspielte Teile aus,
die luftig sind und viele Details aufweisen. Sandalen, geflochtene Gürtel, Blumen-Haarschmuck und Tuniken gehören dazu. Auch
Schlaghosen, Peep-Toes und bodenlange Kleider sind typische Bestandteile. Hippie-Teile werden ideal mit Basic-Teilen kombiniert.

Fashion-Begriffe mit I

Indigo

Natürlicher Farbstoff, der aus der Indigo Pflanze gewonnen wird. Die blaue Farbe wird unter anderem für die klassische Bluejeans
verwendet.

It-Piece

Trendiges Accessoire oder Kleidungsstück, das aktuell sehr begehrt und angesagt ist. Ein It-Piece entsteht durch großes öffentliches
Interesse, wenn beispielsweise ein Promi eine bestimmte Sonnenbrille trägt oder ein Kleidungsstück ein starkes Revival feiert.

Inbetween-Jacke

Leichte Jacke, die drinnen und draußen getragen werden kann. Die Inbetween-Jacken ähneln der Strickjacke oder einem Hemd.

Imprägnierung

Chemische Behandlung von Kleidung und Schuhen, um sie vor der Witterung zu schützen.

Italienische Länge

Bezeichnung für eine Röcklänge, die knapp unter den Knien endet. Für kräftige Beine ist die italienische Länge schmeichelhaft.
Dazu werden Absatzschuhe kombiniert, um die Beine zusätzlich zu strecken.

I-Linie

Weibliche Modeform, die durch eine große, gerade Silhouette gekennzeichnet ist. I-linienförmige Outfits bestehen aus schmalen
Teilen, die von oben bis unten gerade geschnitten sind und die Schultern betonen. Häufig wird die I-Linie an Damenanzügen
angewendet.

Ikat-Muster

Traditionelles Muster, das durch eine spezielle Webart entsteht. Die ursprünglich aus Malaysia stammenden Muster sind bunt und
geometrisch angeordnet. Ikat-Teile passen gut zur Ethno-Mode.

Fashion-Begriffe mit J

Jazz-Pants

Jazz-Pants bezeichnen Slips mit einem mittelhohen bis hohen Beinausschnitt. Das Bündchen an der Taille ist breit und elastisch.
Meist werden sie beim Sport oder im Alltag getragen, da sie einen hohen Tragekomfort aufweisen.

Jeggings

Bezeichnet einen Mix aus Jeans und Leggings. Im Kern handelt es sich um eine elastische, komfortable Leggings, die wie eine
Jeans aussieht. Je nach Modell kann die Jeggings mit Taschen, Reißverschluss und Knöpfen ausgestattet sein. Sie wird wie eine
Skinny Jeans kombiniert.

Jodhpur-Hosen

Ursprüngliche Reiterhose, deren Name sich auf ihren Ursprungsort in Indien bezieht. Die Jodhpur-Hose reicht bis zum Knöchel,
hat an den Oberschenkel-Innenseiten ein verstärktes Material und ist bis zu den Knien weiter geschnitten. Um die weite Passform
auszugleichen, werden sie mit einem eng anliegenden Oberteil kombiniert.

Jersey

Weiches Gewebe mit Rippenstruktur. Es ist unempfindlich, pflegeleicht und lässt sich leicht dehnen. Häufig wird es für Oberbekleidung
verwendet.

Jacquard

Festes und detailreiches Gewebe, das mittels einer speziellen Webart unterschiedliche Effekte aufweist. Brokat und Damast werden
zum Jacquard gezählt.

Jabot

Französisch für „Hemdkraus“. Das Stoffteil am Kragen hat einen Wasserfalllook, der durch Rüschen und einen speziellen Faltenwurf
zustande kommt. Ein Jabot befindet sich an Blusen oder Kleidern.

Japanseide

Bezeichnet einerseits ein exklusives Seidenpapier und andererseits einen feinen Seidentaft, der aus dem Maulbeerbaum gewonnen
wird. Verwendung findet die Japanseide in der Abendgarderobe und feiner Damenbekleidung.

Jeans

Die ursprüngliche Goldgräberhose aus Denim ist von Levi Strauss Ende des 19. Jahrhunderts erfunden worden und ist noch heute
eines der meist gekauften Hosenart. Die Jeans ist robust, langlebig und pflegeleicht. Aufgrund ihrer vielfältigen Designs kann sie mit
jedem anderen Teil kombiniert werden.

Jumper

Englisch für „Springer“. Jumper ist ein veralteter Begriff für einen Pullover. Er ist in der Sport- und Freizeitbekleidung ein Klassiker
und wird in verschiedensten Designs produziert.

Jumpsuit

Ein einteiliger Hosenanzug, der seine Ursprünge bei den Fallschirmspringern hatte. Er wird mit Absatzschuhen und auffälligen Accessoires
kombiniert.

Jet-Hose

Leicht gefütterte Skihose, die körperbetont geschnitten ist und funktionale Eigenschaften hat.

Jungle-Look

Oder auch Urwald/ oder Dschungel-Look. Der Jungle-Look erinnert an den Urwald und wilde Tiere. Dazu gehören Teile mit Animal-Prints
oder in Camouflage, mit Palmen und anderen exotischen Pflanzen verzierte Teile und entsprechende Accessoires.

Fashion-Begriffe mit K

Kroko-Optik

Effekt oder Muster auf einem Kleidungsstück, das wie die Haut eines Krokodils aussieht. Kroko-Optik ist ein beliebtes Motiv auf Taschen,
Schuhe oder Tops.

Keilabsatz

Keilförmiger Absatz eines Damenschuhs, der auch Wedges genannt wird. Häufig wird der Keilabsatz mit einem Plateau verbunden. Seit
wenigen Jahren sind Sneaker mit verstecktem Keilabsatz angesagt.

Kaftan-Bluse

Lange und körperbetonte Bluse aus Seide oder Baumwolle, die ihren Ursprung im Orient hat. Sie ist mit ornamentalen oder floralen
Mustern dekoriert und hat oft einen Ausschnitt mit Schnürung. Auf Höhe der Hüfte wird die Kaftan-Bluse gebunden.

Kaftan-Kleid

Klassisches arabisches Gewand, das bodenlang ist und aus Baumwolle besteht. Das weite und gerade Kaftan-Kleid wird mit einem
Gürtel geschlossen. Es ist reich verziert und perfekt für den Hippie-Look geeignet.

Karottenhose

Bezeichnet eine Schnittform, die an eine Karotte erinnert. Die Hosen sind oben bequem geschnitten und werden zu den Füßen hin ganz
schmal. Karottenhosen betonen die Hüften, sodass ein enges Oberteil als Ausgleich dazu passt.

Kelly Bag

Bezeichnet eine exklusive Handtasche, deren Namensgeberin Grace Kelly ist. Es handelt sich um eine dezent designte Henkeltasche,
die mittelgroß ist. Die Original Kelly Bag wird in Handarbeit von Hermès produziert.

Keilhose

Die auch als Steghose bekannte Hose ist gerade geschnitten und hat ein Gummiband/Fersenband an den Fußenden. Damit wird die
Hose gespannt, was besonders beim Sport nützlich ist. Deshalb wird sie von Reitern und Wintersportlern gern getragen. Als Alternative zur
Röhrenjeans ist die Keilhose ebenfalls geeignet.

Khakihose

Freizeithose aus Chino-Twill. Die Khakihose hat erdfarbene Töne, ist sehr robust und pflegeleicht. Sie passt gut zu einer weißen Tunika
und edlen Sandalen.

Kitten Heels

Damenschuhe mit kleinem Pfennigabsatz, der nicht größer als 5 Zentimeter ist. Die bequemen Kitten Heels passen gut zu Caprihosen
oder knielangen Kleidern.

Konfektion

Bezeichnet die Produktion von Kleidung. In einer Konfektion werden Kleidungsstücke verschiedener Konfektionsgrößen hergestellt.

Korsage

Französisch für „Leibchen“. Die Corsage besteht aus Mieder oder Baumwolle. Es handelt sich um ein eng geschnittenes schulterfreies
Unterwäsche-Oberteil, das formend und stabilisierend wirkt. Die Korsage wird nicht mehr nur unter der Kleidung getragen, sondern auch
als Oberteil zusammen mit einem Rock und High Heels.

Kolonialstil

Einrichtungsart, die eine Mischung aus moderner Inneneinrichtung und exotischen Elementen aufweist. Der Kolonialstil ist durch die
Verwendung dunkler Hölzer, Rattan oder Bambus und Vintage Möbel gekennzeichnet. Auch exotische Accessoires wie afrikanische
Statuen, Tier- und Pflanzenbilder, lederne Koffer oder Paravents gehören dazu.

Kaschmir

Tierische Faser, die von der Kaschmirziege gewonnen wird. Kaschmirwolle ist sehr weich und seidig, sie kann außerdem gut Wärme
speichern. Aus diesem Grund wird Kaschmir für winterliche Accessoires oder feine Pullover verwendet.

Kimono-Ärmel

Kastenförmige Ärmelform, die an einen japanischen Kimono erinnert. Sie werden an Kleidern oder Blusen eingesetzt und erhalten
dadurch eine asiatische Note.

Korsett

Französisch für „Körper“. Es ist ein versteiftes, eng anliegendes Oberteil, das den weiblichen Oberkörper Stabilität verleiht und formt.
Das Korsett wirkt in Kombination mit einer weißen Bluse und einem Bleistiftrock sinnlich.

Keder

Verstärkung und Verdickung von Stoffkanten und -nähten. Die Keder ist eine Paspel, in die zusätzlich eine Kordel eingelegt wird.
Als modisches Element wird die Keder unter anderem bei Jacken eingesetzt.

Kellerfalte

Falte in der Kleidung, wodurch die Faltenbrüche aneinander liegen. Die Kellerfalte wird unter anderem an Jacken oder Kleidern im
Rückenbereich angebracht.

Koller

Abgeleitet vom Lateinischen „collum“, das „Hals“ bedeutet. Es handelt sich um ein Stoffteil an Mänteln und Jacken, das festgeknöpft
wird und früher als Regenschutz diente. Ein Koller kann die Schultern, aber auch zusätzlich Rücken und Brust bedecken.

Fashion-Begriffe mit L

Lagen-Look

Siehe Layering/Layer-Look

Lycra

Dehnbare Kunstfaser, die pflegeleicht ist und mit Baumwollstoffen gemixt wird. Jeans mit Lycra sind besonders elastisch und
weisen zugleich ein hohes Rücksprungverhalten auf.

Longsleeve-Shirt

Englisch für „Lang + Ärmel“. Es handelt sich um ein T-Shirt, das lange Ärmel hat. Im Gegensatz zum Pullover besteht
ein Longsleeve-Shirt aus einem dünnen Material und ist ideal für die Freizeitbekleidung geeignet.

Lingerie

Französisch für „Darunter“. Lingerie bezeichnet allgemein alle Arten von Unterwäsche wie den Slip und das Unterhemd.
Es meint aber auch verführerische Dessous im Speziellen, die durch ihre Details wie Rüschen, Bändchen oder Spitze auffallen.

Lingerie-Stil

Moderichtung, bei der die Kleidungsstücke mit Elementen von Dessous wie Rüschen und Spitze verziert werden.
Für den Lingerie-Stil sind transparente Teile mit romantischem Design typisch, Kleid über ebenso Kleider, die an das klassische Unterhemd erinnern.

Layering/Layer-Look

Zwiebellook, der von Jil Sander geprägt wurde. Verschiedene Teile werden übereinander getragen – zum Beispiel ein eine Hose und
darüber eine Strickjacke.

Loafer

Flacher, sportlicher Collegeschuh mit kleinem Absatz. Der Loafer zählt zu den Slippern und ist für einen konservativen Freizeitlook geeignet.
Liebhaber des Preppy-Looks und Collegestils benötigen Loafer unbedingt.

Pailletten

Verzierungen auf Taschen und Kleidung. Pailletten sind kleine runde oder eckige Plättchen, die gelocht sind und in Form eines Musters
auf den Stoff genäht werden.

Label

Bezeichnet eine Marke und ein Etikett in einem Kleidungsstück.

Latex

Natürliches Produkt, das aus Kautschuk gewonnen wird. Latex wird für die Produktion von Gummi und gummiartigen Textilien gewonnen.
Latexhosen können gut mit Lederstiefeln und einer Bluse kombiniert werden.

Lambswool

Wolle, die von halbjährigen Lämmern der Kaschmierziege oder dem Alpaka gewonnen wird. Diese erste Schurwolle ist exklusiv und
wird wegen der weichen und feinen Struktur für edle Accessoires und Kleidungsstücke verwendet.

Leggings

Hochelastische Baumwollhose aus einem Baumwollmix. Sie liegt wie eine zweite Haut an und wird entweder als zusätzliche
wärmende Schicht im Winter unter der Hose oder als Alternative zur Hose angezogen. Zur Leggings passen Röcke, Tuniken oder Shorts.

Loungewear

Wohlfühlkleidung, die zu Hause, im Wellnessbereich eines Hotels oder beim Sport getragen wird. Zur Loungewear gehören
weite T-Shirts, Morgenmäntel, bequeme Baumwollhosen oder Pyjamas.

Loden

Wetterfestes Gewebe, das robust ist, das beim Walken von Wollstoffen entsteht. Loden werden häufig für Trachten verwendet.

Lamé

Effektvoller Stoff aus Polyester. Es ist leicht und schimmert metallisch. Es wird für auffällige Kleider und Oberteile verwendet.

Litze

Geflochtenes Band, das dekorativ an Blusen, Jacken oder Tops eingesetzt wird. Es besteht aus Fäden verschiedener Materialien,
sodass die Struktur uneinheitlich ist. Es können beispielsweise Baumwoll-, Metall- und Seidenfäden miteinanderverwoben sein.


Fashion-Begriffe mit M

Mokassin

Bequemer Schuh zum Reinschlüpfen mit indianischem Ursprung. Charakteristisch sind eine biegsame Sohle, eine verstärkende Naht entlang der Kanten und
eine durchgehende Lasche, mit der ein Einstieg erleichtert wird. Mokassins passen perfekt zum urbanen Modestil sowie zu Jeans und Baumwollhosen.

Mannequin

Synonym für ein Laufsteg-Model. Zu den berühmtesten zählen unter anderem Alessanda Ambrosio und Gisèle Bündchen.

Midi-Rock

Ein wadenlanger Rock, der meist a-linienförmig designt ist und beim Gehen weit schwingt. Zum Midi-Rock passen Pumps und eine schmale Bluse.
Zu einem geraden Midi-Rock passen auch weite Oberteile.

Midi-Kleid

Ein wadenlanges Kleid, das in unterschiedlichen Formen designt werden kann. Die Silhouette wird mit einem Midi-Kleid in Kombination
mit Absatzschuhen feminin und sportlich mit Sneakern.

Maxi-Rock

Der bodenlange Rock ist das Aushängeschild der Hippie-Bewegung gewesen. Um das wallende Erscheinungsbild auszugleichen, wird zum Maxi-Rock
ein enges Oberteil kombiniert, das in den Rock gesteckt wird.

Maxi-Kleid

Das Maxi-Kleid ist ein bodenlang. Es ist das optimale Kleidungsstück für einen lockeren Sommerdress, der an die Hippie-/Ethno- oder Retro-Mode angelehnt ist.

Moonboots

Die auch Snowboots genannten Winterstiefel wärmen die Füße selbst bei eisigen Temperaturen. Inspiriert sind sie von den Boots, die Neil Armstrong
bei der Mondlandung trug. Sie sind funktionell, haben ein klobiges Design und reichen ungefähr bis zur Mitte der Wade. In einem strengen Winter oder
im Winterurlaub sind Moonboots die beste Wahl.

Purismus/Pure Look

Dezenter Modestil, bei dem klare Formen und ein schlichtes Design dominieren. Die Materialien sind meist natürlich, ebenso das Make-Up.

Monokini

Der Monokini ist der Kompromiss zwischen einem Badeanzug und einem Bikini. Das Oberteil ist wie ein Bikini geschnitten und verläuft
in einem schmalen Streifen zum Unterteil.

Military-Look

Angelehnt an den Look der Soldaten besteht der Military-Look unter anderem aus Klamotten in Camouflage, Lederboots und Nietengürtel.
Auch werden Flaggen, Schusswaffen oder andere militärische Symbole als Muster verwendet. Die Farben Oliv, Braun und Schwarz dominieren.
Zu einer Hose in Camouflage wirkt eine weiße Rüschenbluse als Kontrast sehr intensiv.

Marine-Stil

Modestil, der an Matrosen, das Meer und den Strand erinnert. Charakteristisch dafür sind die Farben Blau, Weiß und Rot.
Wichtige Kleidungsstücke sind das gestreifte Shirt, Windbreaker, Leinenschuhe und sportliche Hosen.

Marlene-Hose

Bekannt geworden durch Marlene Dietrich in den 1930ern. Die Marlene-Hose zeichnet sich durch einen sehr weiten Schnitt an den Beinen aus und
Bügelfalten. Ursprünglich hatte sie auch eine hohe Taille. Dazu passen Stiefeletten und taillierte Oberteile, die in die Hose gesteckt werden.

Mules

Französisch für „Hausschuh“. Mules werden auch als Clogs oder Pantolette bezeichnet, sie sind jedoch deutlich femininer.
Die Schlüpfschuhe gibt es als flache oder hohe Variante und mit unterschiedlichen Designs. Die Ferse ist bei allen Modellen immer offen.

Mary-Jane-Schuhe

Flacher Damen-Lackschuh mit runder Spitze und Riemchen über dem Fußspann. Mary-Jane Schuhe haben ihren Ursprung in der Kindermode und
verleihen noch immer dem Outfit einen mädchenhaften Look. Kurze Röcke oder Skinny Jeans passen zu diesen Schuhen.

Mille-Fleurs

Französisch für „Tausend Blumen“. Gemeint sind damit Stoffe, die komplett mit Blumenmustern verziert sind. Blumen und Kleider aus Mille-Fleurs
sind die Basis für ein sommerliches, fröhliches Outfit.

Mandarin-Kragen

Schmaler Stehkragen, der von den Mandarin aus der chinesischen Kaiserzeit inspiriert ist. Der Kragen wird auf der Vorderseite geknotet oder zugeknöpft.
Er wird an eleganten Kleidern oder Blusen eingearbeitet.

Mercerisieren

Veredelungstechnik mit Natronlauge, durch die Baumwolle glänzt und reißfester wird. Das Verfahren hat John Mercer im 19. Jahrhundert entwickelt.

Moustache-Effekt

Dieser entsteht bei der Bearbeitung einer Jeans mit Sandpapier. In das Material werden Abriebstellen eingearbeitet und verwischt.
Das Ergebnis ist ein authentischer Used-Look mit Moustache-Effekten.

Musselin

Glatter, feiner Stoff, der seinen Namen von der irakischen Stadt Mosul hat. Ursprünglich war der Musselin mit orientalischen Mustern bedeckt,
heute wird er einfarbig oder mit verschiedenen Mustern versehen. Der Stoff wird zu edlen Kleidern oder Decken verarbeitet.


Fashion-Begriffe mit N

Nappa-Leder

Weiches Glattleder, das zum Beispiel für Schuhe, Taschen und Jacken verwendet wird. Eine Lederjacke aus Nappa-Leder passt gut zu einer Bluse,
Slim-Jeans und Boots.

Neck-Bag

Englische Bezeichnung für Umhängetasche, die quer über die Schulter gelegt wird. Die Tasche ist mittelgroß bis groß,
sodass die alltäglichen Utensilien gut verstaut werden können. Als täglicher Begleiter zum Job ist die Neck-Bag gut geeignet.

Neckholder

Siehe Holderneck

Negligé

Zartes Nacht-Hemdchen aus edlen Stoffen und Verzierungen. Ursprünglich war es als Überwurf gedacht, wenn die Dame aus dem Bett steigt.
Heute gilt das Negligé als verführerische Waffe.

Nude-Look

Englisch für „Nackt“. Gemeint ist ein Modestil, der aufgrund seiner transparenten Stoffe viel Haut zeigt oder aus einem Outfit mit Hautfarben besteht.
Die Farben reichen von einem hellen Beige bis hin zu Braun. Ein natürliches Make-Up rundet den Nude-Look ab.

Nylon

Anderes Wort für Polyamid. Es handelt sich um eine chemische Faser, die reißfest ist und wenig knittert. Sie wird häufig für Outdoor-Bekleidung,
Strumpfwaren und Unterwäsche verwendet.

Nerdbrille

Englisch für „Streber“. Gemeint ist eine Brillenform, die früher von den sogenannten Nerds getragen wurde: Breite Fassung, verstärkte Gläser, eckige Form.
Heute ist die Nerdbrille ein Fashion-Piece, das zum Retro- und Preppy-Look passt.

New Look

Eine von Christian Dior entwickelte Bezeichnung für einen Modestil. Der New Look ersetzte in den 1950ern die typische Nachkriegsmode und
bestand unter anderem aus weiten Röcken, einer engen Taille und schmalen Schultern.

Nadelstreifen

Feine Längsstreifen, die in das Gewebe eingearbeitet sind. Meist haben die Streifen einen helleren Farbton als der Grundstoff.
Nadelstreifen werden auf Herren-Anzügen und feinen Stoffhosen angewendet.

Nahttasche

Bezeichnet die Anfertigungsart einer Tasche, die sich hinter einer Naht verbirgt. Zwei gleiche Taschenbeutel werden an die Nahtzugabe gesteppt,
anschließend wird die Naht zugenäht. Die Taschenbeutel der Nahttasche werden abschließend aneinandergenäht.

Nonnenärmel

Leicht ausgestellte Ärmel, die von der Nonnentracht adaptiert ist. Sie wird häufig bei halblangen oder ¾-langen Ärmeln angewendet.


Fashion-Begriffe mit O

Overknee

Englisch für „Über die Knie“. Overknee-Strümpfe oder –Stiefel reichen bis über die Knie. Sie passen gut zum Mini-Rock.

Oversize-Look

Modestil, der durch die Kombination mit sehr weiten und großen Teilen zustande kommt. Heute werden Klamotten im Oversize-Look extra designt.
Ein Oversize-Shirt sieht zur Skinny Jeans gut aus.

O-Linie

Siehe Egg Shape.

Overall

Englisch für „Überall“. Gemeint ist ein einteiliger Anzug, der häufig in der Arbeitswelt oder beim Skifahren zu finden ist.

Overdressed

Bezeichnung für einen unpassenden, übertriebenen Kleidungsstil. Overdressed ist zum Beispiel ein Abendkleid für einen Kinobesuch.

Organza

Feines, transparentes Gewebe, das leicht schimmert. Es wird bei der festlichen Garderobe eingesetzt.

Op-Art-Mode

Steht für Optical-Art-Mode. Dabei handelt es sich um geometrisch angeordnete Muster auf Shirts und Kleidern, die wie eine fließende Bewegung oder
ein 3D Effekt wirken. Als Eyecatcher passen sie gut zu Basics.

Obi-Gürtel

Sehr breiter Stoffgürtel, der ursprünglich zu einem japanischen Kimono getragen wird. Ein Obi-Gürtel wird heute um ein Kleid oder eine lange Tunika gebunden.

Oxford-Karo

Muster, das nach der englischen Stadt Oxford benannt ist. Es handelt sich um breite Karos und heller Innenfläche. Oxford-Karos werden unter anderem auf Freizeithemden angebracht


Fashion-Begriffe mit P

Pariser Chic

Französisch geprägter Modestil, der sich durch eine mondäne Eleganz auszeichnet. Typisch dafür sind elegante Etui-Kleider, romantische Blusen und
ein dezenter, hochwertiger Schmuck.

Poncho

Der Poncho stammt ursprünglich aus Südamerika. Es handelt sich um einen eckigen oder runden Überwurf aus Wolle. Ein Poncho ist im Herbst und
Winter eine schöne Art, sich warmzuhalten, wenn die Jacke allein nicht reicht.

Paisley-Muster

Benannt nach der schottischen Stadt Paisley, in der ab Anfang des 19. Jahrhundert ein dekoratives orientalisches Muster nachgemacht wurde,
das wie ein spitz zulaufendes Palmblatt aussieht. Kleider und Tuniken mit einem Paisley-Muster passen gut zur Ethno- oder Hippie-Mode.

Pareo-Tuch

Leichtes Strandtuch aus Baumwolle oder Seide, das um die Schultern gelegt oder um die Hüfte gewickelt wird. Das Pareo-Tuch ersetzt am Strand die Kleidung,
wenn es zum Spaziergang geht, Schutz vor der Sonne gesucht wird oder kleine Problemzonen kaschiert werden sollen.

Peep-Toe

Englisch für „Zehenfrei“. Ein Peep-Toe ist ein Damenschuh mit offener Fußspitze, der jede Art von Absatz haben kann. Achtung:
Bei diesen Schuhen sind gepflegte und lackierte Fußnägel Pflicht. Peep-Toe-Pumps passen gut zum Bleistiftrock.

Pencil Skirt

Englisch für „Bleistiftrock“. Der Pencil Skirt ist knielang und hat einen geraden Schnitt, zum Saum verjüngt er sich etwas. Hinten erleichtert ein Schlitz
Bewegungen. Der Rock ist sehr feminin und passt perfekt zu Absatzschuhen.

Purismus/Pure Look

Dezenter Modestil, bei dem klare Formen und ein schlichtes Design dominieren. Die Materialien sind meist natürlich, ebenso das Make-Up.

Pailletten

Verzierungen auf Taschen und Kleidung. Pailletten sind kleine runde oder eckige Plättchen, die gelocht sind und in Form eines Musters
auf den Stoff genäht werden.

Pantoletten

Pantoletten sind mit der Pantoffel verwandt, im Gegensatz zu diesen sehr viel femininer und als Straßenschuh gedacht. Es handelt sich um einen Slipper,
der an der Ferse und häufig auch im Zehenbereich offen ist. Die meisten Pantoletten haben einen Absatz und passen daher gut zum Kleid oder
zur engen Jeans.

Panty

Damenslip mit kurzen Beinausschnitt. Die Panty erinnert an eine superkurze Short. Der Slip ist komfortabel und betont die weiblichen Rundungen.

Parka

Damenslip mit kurzen Beinausschnitt. Die Panty erinnert an eine superkurze Short. Der Slip ist komfortabel und betont die weiblichen Rundungen.

Patchwork

Englisch für „Flickwerk“. Patchwork bezeichnet ein buntes Muster, das durch das Aneinandernähen verschiedener Stoffteile entsteht. Beliebt sind
Patchworkdecken oder –taschen. Patchworkröcke passen gut zum Hippie- und Freizeitlook.

Penny-Loafer

Siehe Loafer.

Polohemd

Das Polohemd ist ein Freizeithemd, das Lacoste ursprünglich für Tennisspieler designte. Charakteristische Merkmale sind der Kragen, kurze Ärmel und
eine kurze Knopfleiste. Das Polohemd passt zur Chino-Hose und Mokassins.

Plateauabsatz

Klobiger Absatz, der sich über den ganzen Schuh zieht. In den 1980ern waren Plateauschuhe angesagt, heute werden sie unter anderem in Keilform gebracht.

Puffärmel

Ärmel, die an der Schulter unterschiedliche stark geweitet sind und am Saum wieder eng anliegen. Eine Bluse mit Puffärmeln hat einen weiblichen Touch
und sieht gut zur hautengen Jeans aus.

Pumps

Damenschuh mit mittelhohem Absatz. Pumps sind weit ausgeschnitten und geschlossen. Sie passen zu jeder Mode.

Prêt-à-Porter

Französisch für „bereit zum Tragen“. Prêt-à-Porter ist der Gegensatz zur Haute Couture - es handelt sich um Mode, die in Massen produziert wird.
Zweimal pro Jahr finden in den großen Modemetropolen Prêt-à-Porter Modeschauen statt, in der die neuesten Kollektionen präsentiert werden.

Plissee

Schmaler Faltenwurf, der durch extreme Wärme in den Stoff eingearbeitet wird. Plissee-Röcke werden mit einfarbigen Blusen und
einem schmalen Gürtel kombiniert.

Piqué

Effektvolles Gewebe, dessen Struktur wie gesteppt aussieht. Shirts aus Piqué gehören zu den Klassikern und werden mit Jeans und Schnürschuhen kombiniert.

Push-Up

Gepolsterter BH, der den Busen optisch vergrößert. Der Push-Up wird benutzt, um ein schönes Dekolleté für einen tiefen Ausschnitt zu kreieren.


Fashion-Begriffe mit R

Ripsband

Festes Gewebe mit feinen quer oder senkrecht verlaufenden Rippen. Das Ripsband wird zum Beispiel für Schleifen verwendet,
die als Applikation an die Abendgarderobe angebracht werden.

Römerstreifen

Breites, gleichmäßiges Streifenmuster. Römerstreifen bestehen aus weißen Streifen, die mit einer anderen Farbe kombiniert werden.
Das Muster wird für klassische Business- und Freizeithemden verwendet.

Radlerhose

Hautenge, über dem Knie endende Hosen aus Elasthan oder Nylon. Die funktionellen Radlerhosen werden beim Sport eingesetzt,
aber auch unter kurzen Kleidern getragen, da sie ein Wundscheuern verhindern.

Retro-Look

Modestil, dessen Klamotten und Accessoires typische Merkmale vergangener Zeiten aufweisen. Beispiele dafür sind die Schlaghose,
gelb/braun karierte Taschen im 70er Jahre Stil oder Petticoat-Kleider.

Röhre

Hautenge Hose oder Jeans. Die Röhre oder auch Röhrenhose/-jeans ist ein Fashion-Klassiker, die eine weibliche, schlanke Silhouette herstellt.
Bei kalten Temperaturen ist die Röhre eine perfekte Stiefelhose, bei warmen Temperaturen passen Ballerinas und Sandalen dazu.
Zu dieser Hose werden Oberteile getragen, die mindestens bis zum Po reichen.

Rayon

Hierzulande ist Rayon besser als Viskose oder Kunstseide bekannt. Es handelt sich um eine halbsynthetische Faser, die fein ist und sich geschmeidig anfühlt.
Rayon wird zum Beispiel für Blusen verwendet.


Römersandalen

Siehe Gladiatoren-Sandalen.

Reverskragen

Klassischer Kragen an einem Mantel, Sakko oder Blazer. Beim Reverskragen handelt es sich die am Kragen umgeschlagene Vorderseite.


Fashion-Begriffe mit S

Saum

Der Saum bezeichnet das Stoffende, das umgenäht wird.

Spaghettiträger

Sind sehr schmale Träger eines Tops oder eines Kleides. Im Sommer sind Spaghetti-Tops perfekt geeignet.
Gegen das kühle Lüftchen am Abend schützt ein passender Cardigan.

Sabots

Schlüpfschuhe, die Merkmale von Pantoletten aufweisen. Sabots verlaufen nach vorn spitz zu und sind an der Ferse offen.
Die Schuhe gibt es mit und ohne Absatz. Bekannte Vertreter sind Clogs. Sie passen gut zu ausgestellten Jeans oder knielangen Röcken.

Twin-Set

Das Set besteht aus einem Pullover und einem farblich identischen Cardigan. Das Twin-Set ist für eine konservative Mode perfekt geeignet.

Shopper

Große Handtasche, die im Design einer Einkaufstasche nachempfunden ist. Shopper bieten viel Platz und haben meist verlängerte Henkel.

Samt

Leicht schimmerndes Gewebe mit dichtem Flor. Samt wird häufig bei Accessoires eingesetzt. Kleidung aus Samt wirkt romantisch,
düster und auch extravagant. Ein Rock aus Samt wird mit einer weißen Bluse und Stiefeln getragen.

Satin

Glänzendes Gewebe, das einen kühlenden Effekt hat und eine glatte Oberfläche besitzt. Satin wird für Bett- und Nachtwäsche häufig verwendet.

Shiftkleid

Das Shiftkleid ist auch als Etuikleid bekannt. Das elegante und feminine Kleid hat ein dezentes Design. Es besticht mit klaren Formen und
einer hochwertigen Verarbeitung. Die Kombination mit entsprechenden Schuhen und Accessoires lässt es am Abend glänzen oder tagsüber seriös wirken.

Shorts

Siehe Bermudas.

Slipper

Slipper bezeichnen alle Damenschuhe, in die man reinschlüpfen kann. Es sind flache, leichte Halbschuhe, die nicht geschnürt werden.
Dazu zählen Ballerinas, Mokassins oder Espandrilles.

Smoking

Der Smoking ist ein Herrenanzug für besonders festliche und feierliche Anlässe. Traditionell ist der Smoking schwarz und besteht aus zwei bis drei Teilen:
Jacke, Hose und die Weste. Dazu wird eine Fliege und bei besonderen Events das Kummerband getragen.

Stola

Die Stola ist ein festliches Schultertuch, das zur festlichen Garderobe getragen wird. Es wird aus Chiffon, Seide oder Pelz hergestellt und
passt farblich zum Kleid.

Stiletto

Stilettos sind auch als High Heels bekannt. Es handelt sich um Damenschuhe mit einem sehr hohen, dünnen Absatz.
Der Absatz der Stilettos ist mindestens 10 Zentimeter groß. Sie runden die Abendgarderobe ab und verleihen dem Outfit einen Hauch Sex-Appeal.

Sneakers

Englisch für „Sportschuhe“. Die ursprünglichen Segeltuchschuhe werden in allen erdenklichen Variationen hergestellt und sind die Begleiter für den Casual-Look.

Slinky

Slinky Mode bezeichnet Teile, die leicht fallen und weich sind. Sie sind körperbetont und gerade geschnitten. Meist bestehen sie aus einem Jerseymix.
Slinkyhosen und-kleider schmeicheln der weiblichen Figur.

Skinny Jeans

Hautenge Jeans, die häufig auch als Röhrenjeans bezeichnet wird. Die Skinny Jeans ist ein Klassiker in der Frauenwelt, die der weiblichen Figur schmeichelt.

Slingbacks

Damenschuhe mit Riemchen und hohem Absatz. Slingbacks sehen zu Kleidern toll aus.


Fashion-Begriffe mit T

Tankini

Ein Tankini besteht aus einem Bikini Höschen und einem Tank Top, das knapp bis zum Bauchnabel reicht. Er schmeichelt der Figur und
bedeckt gleichzeitig kleine Pölsterchen an Bauch und Hüfte.

Tregging

Das Wort ist eine Kombination aus Trousers (englisch für „Hose“) und Leggins. Treggings besitzen alle Eigenschaften einer Leggings,
ähneln optisch dafür einer Hose: Knöpfe, Taschen und Reißverschluss sind vorhanden. Die hautengen, elastischen Hosen passen gut
zu einer Hemdbluse und Keilpumps.

Triangel-BH

BH mit dreieckigen Körbchen, deren Spitzen direkt in die BH-Träger übergehen. Bikinis sind oft mit Triangel-BH’s ausgestattet.
Diese BH-Form ist für Frauen mit kleiner bis mittlerer Oberweite gut geeignet.

Twin-Set

Das Set besteht aus einem Pullover und einem farblich identischen Cardigan. Das Twin-Set ist für eine konservative Mode perfekt geeignet.

Tunnelbund/Tunnelzugl

Gürtel im Stoff eines Kleidungsstücks, mit dem die Kleidung schmaler gestellt bzw. tailliert wird. Ein Tunnelzug wird in der Taille einer Bluse,
am Saumende oder in der Kapuze einer Jacke angebracht

Taft

Schimmerndes Gewebe, das sehr fest ist und sowohl aus natürlichen als auch aus chemischen Fasern bestehen kann. Es wird für festliche Kleidung
verwendet sowie für Wohntextilien und Accessoires.

Transparent-Look

Ähnlich wie beim Nude-Look ist Freizügigkeit das Stilmittel. Die Kleidungsstücke sind transparent und lassen die Haut durchscheinen.
Gut kombinierbar sind transparente Blusen (alternativ: Bluse mit transparenten Ärmeln) mit einem Bleistiftrock und Pumps.

Toga

Das ursprünglich antike Kleidungsstück wird heute als Kleid getragen. Die Toga wird aus einer Stoffbahn umwickelt.
Dazu passen edle Sandalen und Schmuck.


Fashion-Begriffe mit U

Used-Look

Englisch für „gebrauchtes Aussehen“. Der Used-Look ist der häufigste Look an Jeanshosen. Durch ihn soll der Eindruck entstehen,
dass die Hose bereits getragen wurde. Kennzeichen dafür sind auf einer Jeans unter anderem abgenutzte Stellen,
hellere Partien oder Sitzfalten. Der Used-Look wird auch auf Taschen oder Jacken aufgebracht.

U-Boot-Ausschnitt

Halsausschnitt, der oval verläuft und hochgeschlossen ist. Der U-Boot-Ausschnitt geht bis zu den Schultern, sodass sie etwas freiliegen.
Dieser Ausschnitt verkürzt optisch einen langen Hals.

Understatement

Englisch für „Untertreibung“. Understatement-Charakter haben Kleidungsstücke, die exklusiv und teuer sind, es auf den ersten Blick
jedoch nicht direkt ersichtlich ist. Typisch dafür sind schlichte Teile mit klaren Formen.

Ugg-Boots

Winterboots der australischen Marke Ugg. Ursprünglich sind sie für Surfer entwickelt worden, die sich nach dem Wassersport die Füße aufwärmen wollten.
Die Boots sind klobig und mit Lammfell gefüttert. Ugg-Boots passen zu Skinny Jeans und einem Parka.

Urban-Stil

Modestil, der das Leben in einer Großstadt widerspiegelt. Genauso abwechslungsreich wie das Leben ist auch der Urban-Stil:
Kombiniert werden unter anderem Skinny Jeans, Schnürer, Trenchcoats, Shopper oder Karohemden.


Fashion-Begriffe mit V

Vintage

Bezeichnung für Kleidungsstücke aus vergangenen Epochen. Vintage meint auch das Designen von Kleidung und Accessoires,
die extra alt und gebraucht aussehen. Vintage ist nicht mit Retro gleichzusetzen, das neue Kleidung mit dem Design aus vergangener Zeit bezeichnet.
Vintage sind zum Beispiel Teile vom Flohmarkt oder dem Second Hand Shop.

Volant

Besatz, der an Kleidung genäht wird. Volant wird glatt an die Kante eines Hemdes oder Rockes genäht.

Viskose

Chemische Faser, die fein und weich ist. Kleidung aus Viskose fällt locker herab. Allerdings ist sie knitteranfällig und hat wenig Eigen-Elastizität.
Deswegen wird sie häufig mit anderen Fasern gemischt.

Velours

Weiches Gewebe mit längerem Flor. Es wird wegen seiner kuschligen Oberfläche für Wohntextilien wie Vorhänge und Bettwäsche verwendet.

Vichy-Karo

Vichy-Karo ist ein Muster, das aus zweifarbigen Karos besteht. Es ist kontrastreich und wird häufig bei der Herstellung von Hemden und Blusen angewendet.


Fashion-Begriffe mit W

Wedge

Englisch für „Keilabsatz“. Wedges werden meist mit einem Plateau designt. Die Schuhe passen gut zu Jeans oder einem Retro-Look.

Wrap-Around-Dress

Englisch für „Wickelkleid“, das in den 1970ern erstmals designt wurde. Der Wrap-Around-Dress wird um die Taille gewickelt und an der Seite
oder hinten gebunden. Das Wickelkleid hat den Vorteil, dass eine feminine Silhouette entsteht und Problemzonen kaschiert werden.

Wasserfall-Ausschnitt

Bezeichnet eine Form eines Ausschnittes. Der weit geschnittene Ausschnitt beziehungsweise der Saum fällt nach unten,
wodurch eine Wellenoptik entsteht. Der Wasserfall-Ausschnitt betont das Dekolleté.

Wet-Look

Haarfrisur, die den Eindruck nasser und stark glänzender Haare entstehen lässt. Der Wet-Look wird mit Einsatz von speziellem Haargel erreicht.
Die Frisur funktioniert am besten bei kurzen Haaren, die nach hinten oder zur Seite gegelt werden.

Wickelrock

Der Wickelrock kann jede Länge haben und wird um die Hüfte oder die Taille gebunden. Besonders sexy ist er,
wenn beim Wickeln ein Seitenschlitz entsteht, durch den noch mehr Bein gezeigt wird. Ein Wickelrock sieht gut mit Sandalen und einem Top aus.

Wickelkleid

Siehe Wrap-Around-Dress.

Windsor-Kragen

Der Windsor-Kragen wird auch Haifischkragen genannt. Es ist ein hoher Kragen, der weit gespreizt ist, sodass theoretisch dazu eine Krawatte
mit Windsor-Knoten getragen werden kann.


Fashion-Begriffe mit X

XL-Dekolleté

Bezeichnet einen tiefen Ausschnitt. Auf einem XL-Dekolleté wirken auffällige Ketten sehr gut.
Ohne Schmuck ist ein XL-Dekolleté ein aufreizender Hingucker.

XXL-Kleid

Damenkleid in großer Größe. Ein XXL-Kleid ist sehr vorteilhaft, da Kleider eine sehr weibliche Silhouette formen.


Fashion-Begriffe mit Y

Y-Linie

Modelinie, die an ein Y erinnert. Die in den 1950ern beliebte Form betont die Schulter, während die Taille und Hüfte schmal geformt sind.
Eine Skinny Jeans und ein mit Schulterpolstern ausgestatteter Blazer lassen eine Y-Linie entstehen.

Yachting-Stil

Synonym für Marine-Stil.


Fashion-Begriffe mit Z

Zirkonia

Synthetischer Stein, der optisch dem Diamant ähnelt. Zirkonia-Schmuck passt zu einem eleganten und klassischen Outfit.

Zigarettenhose

Gerade Damenhose, die schmal geschnitten ist. Die Zigarettenhose haut aufgrund von Bügelfalten ein elegantes Design.
Dazu passen Pumps und eine weiße Bluse.

Zaubermantel

Auffällig designter Mantel, der bis zu den Knien reicht und einen großen Wiedererkennungswert hat.

Zipper

Englisch für „Reißverschluss“.

Zopfmuster

Muster, dessen Maschen wie geflochten aussehen. Ein Zopfmuster wird häufig auf Pullovern oder Strickkleidern eingesetzt.

Zwiebel-Look

Siehe Layering/Layer-Look.