So entsteht ein Plus Size Outfit Blogpost
Man klickt sich durch das Internet, findet inspirierende Outfits, Looks die einem persönlich gefallen. Man pint sie, kombiniert sie und klickt das nächste Bildchen an. Eine Beschäftigung, die gerne als Zeitvertreib genutzt wird. Doch wie entstehen solche Plus Size Outfit Blogposts?
Während manche Bilder Schnappschüsse sind, werden andere mühe- und liebevoll erstellt. Heute erzähle ich Euch ein wenig darüber, wie so ein Outfit Blogpost für meinen Blog entsteht.
Bist Du Blogger-Neuling? Vielleicht kannst Du Dir einige Dinge abschauen 🙂
Warum blogge ich? Was möchte ich zeigen?
Die erste Frage, die Du Dir stellen musst, ist die Frage nach dem Warum: Warum bloggst Du oder möchtest Du bloggen? Was ist Deine Intention?
Als ich Anfang 2012 mit dem Bloggen begonnen habe, gab es nur eine bestimmte Anzahl von Plus Size Bloggerinnen in Deutschland. Um sie zu zählen, brauchte man eine Hand, maximal zwei. Es war für mich klar, dass keine sich so darstellt wie ich, also habe ich es einfach mal versucht. Und es läuft heute noch ganz gut 😉 Wenn Du Dir jetzt aber die Fülle an Plus Size Blogs in Deutschland anschaust, dann gibt es weitaus mehr und das ist schön!
Was unterscheidet Dich also von anderen Bloggerinnen? Ist es Dein Style? Eine besondere Schreibweise? Ist es eine Überzeugung? Ein Standpunkt, den Du vertrittst und manifestieren willst? Die Quintessenz sollte deutlich werden und wenn Du eine fundierte Antwort hast, dann starte los!
Die Plus Size Outfit-Bilder
Ein Blog lebt von Bildern. Wenn Dir Texte schreiben mehr Spaß macht, solltest Du ein Online-Magazin starten. Ich persönlich habe mich für einen reinen Fashion Blog entschieden. Das heißt, ich poste alles, was ich schön finde, was mit Fashion zu tun hat und lege viel Wert auf Bilder. Durch meine Texte lasse ich nur meinen Gedanken freien Lauf.
Vorbereitung: Kleider Auswahl und Make-up
Wer mich kennt, weiß, dass ich elegante Kombinationen schön finde. Aber mich so richtig einordnen, das geht nicht. Wenn man sich mein Outfit Archiv anschaut, findet man wirklich eine gemischte Tüte. Ich wähle mein Plus Size Outfit einfach nach Lust, Laune und Wetter.
Sehr wichtig ist mir mein Make-up. Meine Haare sind eine Katastrophe, also brauche ich mich mit ihnen nicht rumplagen. Aber mein Make-up wird für die meisten Looks komplett neu aufgetragen. Du siehst, ich bin mir Herz dabei 😉
Location und Posen
Die Location-Wahl… meine Wurzeln sind vor der Garage und ich komme immer wieder gern dort zurück. Der Hintergrund ist eintönig und lenkt deshalb nicht vom Look ab. Wenn es aber mal regnet, muss es ein Parkhaus sein. Dort ist es bedacht und es regnet einem nicht auf den Kopf. Die sind sonntags leider nicht offen, der Tag, an dem ich meistens Zeit für den Blog aufbringen kann…
Du solltest die Location-Wahl auf jeden Fall durchplanen und auch das Wetter beachten 🙂 Das Shooting mit dem Luftballon entstand zum Beispiel im tiefsten Winter in Köln über den Dächern der Lanxess Arena. Neben der Tatsache, dass uns mega kalt war, haben wir nicht beachtet, dass das Helium in Kälte gefriert… so schrumpelte unser Ballon dahin…
Posen? Zum Posen kann ich nicht viel sagen, denn wenn ich etwas nicht kann, dann ist es das Posieren. Aber ich versuche freundlich zu gucken (klappt nie, wenn die Sonne scheint), Aufnahmen des kompletten Looks einzufangen und natürlich ein paar Details. Wenn man, so wie ich, gar nicht posen kann, dann sollte man sich gerade hinstellen und darauf achten, dass die Schultern nicht runterhängen.
Kleiner Tipp: nach einigen Bildern immer mal die Voransicht in der Kamera öffnen und die Bilder durschauen, ob etwas Nützliches dabei ist. Damit vermeidest Du ein totales Fiasko, wenn Du nach Hause kommst und plötzlich alle Bilder verschwommen sind… ist mir auch schon einige Male passiert.
Die richtige Kamera?
Braucht man eine Super-high-tech-canon-nicon-sonst was-Kamera? Nein. Von mir aus kannst Du es auch mit Deinem iPhone oder Smartphone machen. Wichtig ist, dass Du auf die Bildausschnitte achtest und die Lichtverhältnisse der Location beachtest. Solltest Du Bilder mit dem Handy aufnehmen, dann entscheide Dich lieber für einen einfarbigen, schlichten Hintergrund. Man sollte Dich auf den Bildern gut erkennen!
Wenn Du eine gute Kamera hast, dann kannst Du natürlich Einstellungen vornehmen, die schon beim Fotografieren angewandt werden und die Nachbearbeitung deutlich verkürzen.
Nachbearbeitung
Ja, ich bearbeite meine Fotos nach. Ich bin zwar kein Crack auf diesem Gebiet, aber ich versuche sie immer ein wenig aufzuhellen und gegebenenfalls einen Effekt zu benutzen. Das macht die Bilder für mich schöner.
Schlanker machen? Davon rate ich ab. Erstens belügst Du dich damit selbst und zweitens muss man dafür schon wirklich großes Photoshop Talent haben.
Welche Programme ich nutze? PhotoScape und Photofiltre, das sind kostenlose Bildbearbeitungsprogramme aus dem Internet.
Entdecke hier meinen persönlichen Blog: elabonbonella




